Rund 50 Fußballer bei „Kick for fun“ der Kolpingsfamilie - Ergebnis zweitrangig
Bereits zum elften Mal hat die Kolpingsfamilie am Samstag unter dem Motto „Kick for fun“ zum Hallenfußball in die alte Kreissporthalle eingeladen. Das Besondere: Es ging bei den Partien zwischen den rund 50 Fußballern nur um den Spaß am Spiel.

An der Sprossenleiter hängen grüne, gelbe und rote Laibchen. Auf dem Spielfeld stehen sich zwei Fußballmannschaften gegenüber, die es ruhig angehen lassen. Hackentricks und andere technische Spielereien zeigen die Kicker, harte, verbissene Zweikämpfe gibt es nicht - das würde auch dem Titel der Veranstaltung widersprechen.

Rund 50 Fußballer im Alter von zehn bis 45 Jahren nahmen an dem Turnier, das eigentlich gar keines ist, teil. Denn bei „Kick for Fun“ geht es nicht ums Gewinnen. Es gibt keine Turnierleitung, keine Schiedsrichter, keinen Spielplan und auch keine Spielergebnisse. Spontan werden die Mannschaften gebildet, wobei Jugendliche und Erwachsene miteinander spielen. „Das Ergebnis ist bei uns zweitrangig. Jeder soll spielen, wie er Lust und Laune hat“, betont Organisator Bernd Bittner.

Jedermann bedeutet, dass auch alle mitmachen können, die nicht Mitglied der Kolpingsfamilie sind. Dieses Mal waren fünf so genannte Externe dabei. „Es waren etwas weniger als im letzten Jahr. Aber vielleicht bleibt ja trotzdem einer hängen und macht künftig bei uns mit“, hofft Bittner auf Nachwuchs für die derzeit 80 Kolpingfußballer. Das erfolgreiche Werben von neuen Jugendkickern, Aktiven oder AH-Fußballern wäre ein schöner Nebeneffekt der fünfstündigen Veranstaltung, die der Chef der Kolping-Kicker, Bernd Doser, 1997 zum ersten Mal veranstaltet hat. Aber das war nicht das ursprüngliche Anliegen von „Kick for Fun“. „Früher haben wir nur im Sommer zusammen gespielt, wobei sich für uns alles innerhalb weniger Wochen abspielt. Im Winter haben wir uns dann aus den Augen verloren“, erklärt Bernd Bittner mit Blick auf die deutschen Kolping-Fußballmeisterschaften, die Teilnahme am Vereinsturnier des FSV 13/23 und das Benefizspiel „Kicken für Iquique“.